Eglofs, das Fenster zum Allgäu


Eglofs - das Dorf der Freien Leut...

Eglofs, ist ein Teilort der Gemeinde Argenbühl mit ca. 1650 Einwohnern. Das Fremdenverkehrsdorf
(ca. 110.000) Übernachtungen grenzt auf seiner Südseite an 4 bayrischen Nachbargemeinden.

Eglofs erhielt vor einigen Jahren im Wettbewerb "Unser Dorf
soll schöner werden" auf Landesebene eine Goldmedaille und im Bundeswettbewerb auf Anhieb
eine silberne Auszeichnung.

Im Dorf gibt es noch eine Grund- und Hauptschule mit einer Abschlussmöglichkeit zur mittleren
Reife.

Organisation:
Es stehen folgende Räumlichkeiten zur Verfügung:

Dorfstadel - 270 Plätze

Turnhalle - ca. 350 - 400 Plätze

Dorfplatz - ca. 1000 Plätze

Besucher:
Durch das grenznahe bayrische Allgäu ist für diese Veranstaltung auch mit gutem Besuch der
Bayrischen Nachbarschaft zu rechnen

Wirtschaftliches
Fremdenverkehr - ca. 110 000 Übernachtungen, Gastronomie - grenzüberschreitend
Seit 2003 eingebunden in die Westallgäuer Käsestraße
Bürgerliches Engagement:
In Eglofs gibt es eine Vielzahl überaus erfolgreich tätiger Vereine, wie Musikkapelle, Sportverein,
Fußball, Kirchenchor, Kammerchor usw. z.B.:

Förderverein Dorfstadel
Mit dem 270 Personen fassenden Dorfstadel wurde ein von Land, Gemeinde und vor allem auch von
den Bürgern ein herausragendes, Kosten sparendes Zukunftsmodell für bürgerliche
Selbstverantwortung und Engagement geschaffen. Das Haus wird ohne laufenden Zuschuss durch
die Gemeinde eigenständig betrieben.

Gästeverein
Der im Jahr 2002 gegründete Gästeverein hat mit seinen allgemeinen Aktivitäten und insbesonders
durch das Modell der Gästevermittlung rund um die Uhr ebenso bürgerliche Selbstverantwortung
in die Hand genommen. Die allgemeinen Aktivitäten sieht der Verein auch in der Schulung und
Verbesserung des Marketingdenkens der Zimmervermieter.

Geschichts- und Heimatverein
Neben der Erhaltung des Geschichtsbewusstseins befasst sich der GHV Eglofs seit 1982
erfolgreich mit Kultur und Gemeinschaftspflege. Herausragend die Freilichttheateraktivitäten.
(Ein Dorf spielt seine Geschichte, 2003 u.2004 "Katharina" ca. 8000 Besucher) Musikmuseum,
Musikarchiv, Beteiligung an öffentlichen Belangen wie Dorfplatzgestaltung, Fremdenverkehr,
örtlichen Wirtschaftstrukturen,

Eglofs eine Verbindung mit Bayern im europäisches Profil
gemeinsame Beziehung in der Landschaft Westallgäu

direkter Grenzverlauf

gemeinsame Geschichte

Die Eglofser Freien, zu denen auch die Freien des bayrischen Allgäus
zwischen Obersdorf , Pfänder und den Bergstätten gehörten erhielten Ihre Sonderrechte durch
einen 600jährigen Kampf.

Die Verbindung zum Bayrischen Allgäu wird durch den alljährlich stattfindenden Gerichtstag am
Freitag nach Aschermittwoch verstärkt. Es werden da unter Beteiligung der gesamten politischen
Prominenz und der Bevölkerung öffentliche Themen auf humorvolle Art angesprochen

An diesem Tag wird auch der Westallgäutag vergeben. Eine Einrichtung die wechselnd von
verschieden Gemeinden organisiert wird. Es werden dabei gemeinsame Projekte durchgeführt.

Ebenso wird der neu geschaffene Westallgäuer Heimatpreis vergeben. Eine Auszeichnung für
besondere Leistungen auf dem Gebiet der Förderung der Gemeinsamkeiten auf bayrischer und auf
württembergischer Seite.

Eglofs ist als einziges Dorf mit seinem Musikmuseum am Gemeinsamen Museumsprospekt
Westallgäuer Museum beteiligt.

Ein beispielhaftes Projekt war die Zusammenarbeit der Heimatvereine von Röthenbach (bayr. Allgäu)
und Eglofs (Württb.) zur 200 Jahrfeier: letztes Freigericht auf dem Buch bei Schönau)

Sehenswürdigkeiten
Dorfplatz, barocke Pfarrkirche St. Martin

Herausragendes:
Der 600-jährige Freiheitskampf der Eglofser, welche auf beiden Seiten der Württembergischen
und bayrischen Grenze beheimatet waren, wird in allen Geschichtsbüchern herausgestellt. Neben
der heute noch vorhandenen und daraus resultierenden Freiheitsliebe der Eglofser ist der
Osterwald eine mit sehr gutem wirtschaftlichem Erfolg wirkende bäuerliche Genossenschaft

Eigenschaften der Eglofser:
Die Eglofser gelten allgemein als besonders freiheitsliebend, haben einen stark entwickelten
dörflichen Gemeinschaftssinn. Die Bewahrung der dörflichen Identität gilt allgemein als vorrangig.